09.09.2012

Verdienter 7:4-Erfolg über Basel

Der EHC Freiburg hat das Wochenende mit einem weiteren guten Auftritt samt Sieg abgeschlossen. Zwei Tage nach dem starken Derby-Match gegen Schwenningen gelang dem Oberliga-Aufsteiger ein verdienter 7:4-Erfolg gegen den Schweizer Drittligisten EHC Basel-Kleinhüningen. Vor dem Duell mit den Gästen vom Rheinknie, die ebenfalls in drei Wochen ihr erstes Saisonspiel haben werden, musste EHC-Trainer Thomas Dolak allerdings an seiner Formation feilen. Mit Jonas Falb, Martin Jenacek (beide erkrankt), Nikolas Linsenmaier (Sperre), Philip Rießle (Rückenprobleme) und Enrico Saccomani fehlten gleich fünf Stürmer, zudem musste Angreifer Mike Soccio das Eis bereits im ersten Drittel verletzungsbedingt verlassen. Zuvor hatte Dolak schon seine beiden Verteidiger Timo Linsenmaier und Robert Peleikis in die Offensiv beordert und konnte somit dennoch drei Blöcke aufbieten.

Den besseren Start in die Partie erwischten derweil die Basler, die nicht einmal zwei Minuten für ihren Führungstreffer gebraucht hatten. Bei den Freiburgern steckte derweil noch etwas Sand im Getriebe und mit zu vielen Ungenauigkeiten im Passspiel machte man sich das Leben selbst schwer. Allerdings fand der EHC im Laufe des ersten Abschnitts besser zu seinem Spiel und kam in der 9. Minute durch Tobias Kunz zum Ausgleich. Obgleich die Hausherren noch weitere Möglichkeiten erspielen konnten, die Schweizer blieben zunächst noch die gefährlichere Mannschaft.

Folglich gingen die Gäste im Mitteldrittel erneut in Führung, EHC-Goalie Fabian Hönkhaus musste sich nach einem abgefälschten Distanzschuss zum zweiten Mal geschlagen geben. Doch der Gegentreffer sollte die Freiburger Offensive erst so richtig ins Rollen bringen. Die Gastgeber übernahmen fortan die Spielkontrolle und drehte den Rückstand binnen zwei Minuten in ein 4:2 um. Tobias Kunz hatte den Ausgleich markiert, Kapitän Patrick Vozar seine Farben nach einem wunderbaren Angriff erstmals in Führung gebracht und Michal Schön baute den Vorsprung schließlich aus. Zwar konnte sich Basel weiterhin noch einige hochkarätige Chancen erarbeiten, doch fanden sie nun keinen Weg an Hönkhaus vorbei. Freiburg blieb weiterhin das dominantere Team und konnte dank Benjamin Stehle noch vor der zweiten Pause auf 5:2 erhöhen.

Mit einem traumhaften Konter in Unterzahl sorgten dei Südbadener in der 45. Minute für die Entscheidung: Jeffrey Szwez war über linksaußen geschickt worden und der Deutsch-Kanadier legte perfekt auf Jan Nemecek ab. Der tschechische Verteidiger brachte die Scheibe zum 6:2 über die Linie. Zwar konnte Basel in der 49. Minute nochmal auf 6:3 verkürzen, doch hatte Freiburg die Partie weiterhin im Griff. Wenig später wurde es auch ruppig auf dem Eis: Ein Basler Angreifer hatte EHC-Goalie Fabian Hönkhaus über den Haufen gefahren - Toni Klante und allen voran Robert Peleikis griffen nach der Attacke auf den jungen Schlussmann ein, so dass der Übeltäter zur Rechenschaft gezogen wurde. Für Hönkhaus war der Arbeitstag beendet, er nahm angeschlagen auf der Bank Platz, während Christoph Mathis noch ein paar Einsatzminuten erhielt.

Sportlich ging es in der Schlussphase wieder zu, zunächst legte Timo Linsenmaier in Überzahl den siebten Freiburger Treffer nach. Der Schlusspunkt war aber den Gästen vorbehalten, die einen Alleingang zum 7:4-Endstand nutzen konnten. Für den EHC Freiburg war es nach einem holprigen Beginn ein verdienter Erfolg über den Kontrahenten aus der Schweiz. Trotz zahlreicher Ausfälle erarbeiteten sich die Hausherren die Spielkontrolle und bogen im Mittelabschnitt auf die Siegerstraße ein. Am kommenden Wochenende wartet bereits das erste Pflichtspiel der Saison, wenn der EHC Freiburg im DEB-Pokal beim Oberliga-Mitaufsteiger Schweinfurt antreten wird.


Statistik

EHC Freiburg - EHC Basel-Kleinhüningen 7:4 (1:1, 4:1, 2:2)

0:1 (01:50) S. Meyer
1:1 (08:39) Kunz (B. Stehle)
1:2 (23:19) P. Meyer (Schnider, Rieder)
2:2 (24:55) Kunz (Vozar)
3:2 (26:17) Vozar (B. Stehle)
4:2 (26:42) Schön
5:2 (37:36) B. Stehle (Brückmann)
6:2 (44:05) Nemecek (Szwez, N. Stehle) 4-5
6:3 (48:55) Schäublin 5-4
7:3 (57:04) T. Linsenmaier (Schön) 5-4
7:4 (58:10) Maillard

Strafen: Freiburg 18 - Basel 18
Schiedsrichter: Maximilian Plitz (Ottobrunn)
Zuschauer: 505

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