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13.12.2020

Ungefährdeter Heimsieg gegen Landshut

Der EHC Freiburg hat sein Heimspiel gegen den EV Landshut mit 7:3 gewonnen

In einem von beiden Mannschaften offensiv gestarteten Spiel konnte der EHC im ersten Drittel durch zwei Überzahlspiele das Momentum auf seine Seite holen und – wenn auch jeweils nicht im Powerplay – eine Zwei-Tore-Führung herstellen. Drei EHC-Treffer im zweiten Drittel und zwei im Schlussabschnitt sorgten dann dafür, dass Landshut – nach einem zwischenzeitlichen 2:1-Anschlusstreffer – nie wieder in Reichweite kommen sollte.

Im nun vierten Spiel in Folge lief der EHC mit den gleichen Reihen auf – und alle vier Sturmformationen drückten dem Spiel ihren Stempel auf: Die ersten beiden durch ihre Scorerpunkte; und die anderen beiden durch ihren unermüdlichen Einsatz, zahlreiche Bullygewinne von Chad Bassen und – nach einer zwischenzeitlichen Reihenumstellung – auch durch ein Tor, als der gebürtige Landshuter Luca Trinkberger, nun in der vierten Reihe auflaufend, gegen seine ehemaligen Farben traf (6:2; 47.).

Während in den vergangenen beiden Spielen des EHC immer jeweils die Gastmannschaft Probleme gehabt hatte, ins Spiel zu starten, so übten im heutigen 11. Spiel der Saison die Gäste aus Landshut vom Eröffnungsbully an viel Druck auf das Freiburger Tor aus. Dieses von schnellen kurzen Pässen geprägte Offensivspiel wurde im ersten Drittel jedoch dreimal durch Strafen unterbunden, die das Powerplay des EHC gegen das bisher beste Unterzahlspiel der Liga antreten ließen. Während keines von beiden direkt zu einem Freiburger Tor führte, so sorgten sie dennoch dafür, dass nach einem One-Timer von Nikolas Linsenmaier und einem Lattentreffer das Momentum nun auf Seiten des EHC lag. Der in der Luft liegende Führungstreffer erfolgte dann knapp zwei Minuten nach Ende der Strafe, als Andreé Hult nach einem Schuss von Scott Allen aus dem Slot goldrichtig stand und die durch den Landshuter Torraum rollende Scheibe zum 1:0 ins Netz beförderte (8.). Das zweite Powerplay brachte dann ein ähnliches Resultat mit sich, als die EHC-Formationen, die ihren Druck aufrechterhielten, erneut rund zwei Minuten nach Ablauf der Strafe ein Tor erzielen konnten – diesmal durch einen Bauerntrick von Scott Allen (18.).

Nach einem guten Start des EHC ins zweite Drittel, zu dem noch eine verbleibende Überzahlminute gehörte, konnte sich dann aber Landshut für den Bauerntrick, der dem 2:0 vorhergegangen war, revanchieren – auf eine ähnliche Weise verwertete nämlich Maximilian Brandl einen Zweikampf hinter dem Tor von Ben Meisner (2:1; 23.). Keine zwei Minuten später konnte aber Jordan George durch eine tolle Aktion nach einem Scheibengewinn im neutralen Drittel den Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellen (3:1; 24.).

Während im ersten Drittel Powerplays des EHC längere Druckphasen eingeleitet hatten, ereignete sich diese Konstellation nun spiegelverkehrt. In einer starken Phase des EHC um Minute 31 herum – in der u.a. Chad Bassen beinahe einen Abpraller nach einem Schuss von Nick Pageau verwertete – wusste sich Landshut nur mit einem Foul zu helfen. Die sich anschließende Überzahlsituation nutzte dann Freiburgs nominelle Topreihe Allen/Billich/Hult durch eine Kombination um das Gästetor herum zum 4:1 aus (32).

Landshut fand hierauf jedoch eine schnelle Antwort und ließ diese Drei-Tore-Führung des EHC lediglich für 40 Sekunden gewähren (4:2; 33.). Den Schlusspunkt sieben weiterer attraktiver Eishockeyminuten, die Druckphasen auf beiden Seiten sahen, setzte dann Nikolas Linsenmaier in Form einer knallharten Direktabnahme im Slot, nachdem er dort von jenseits der Torlinie von Cam Spiro angespielt worden war. Lediglich 18 Sekunden befanden sich noch auf der Uhr, als der Pausenstand von 5:2 zugunsten des EHC hergestellt worden war.

Der Schlussabschnitt erlebte zwischenzeitlich drei Tore (zwei davon für Freiburg) innerhalb von zweieinhalb Minuten (47.-49.). Hierzu gehörten das Tor von Luca Trinkberger (6:2; 47.), ein schneller Anschlusstreffer der Gäste, der den Ausgang des Spiels aber nicht mehr zu gefährden schien (6:3; 47.) und ein zweiter Treffer von Scott Allen (7:3; 49.).

Tore:
1:0 (07:53) Andreé Hult (Scott Allen, Christian Billich)
2:0 (17:47) Scott Allen (Christian Billich, Peter Spornberger)
2:1 (22:36) Maximilian Brandl (Sebastian Busch)
3:1 (24:17) Jordan George
4:1 (31:54) Andreé Hult (Scott Allen, Christian Billich) – PP1
4:2 (32:34) Henry Martens (Robin Palka)
5:2 (39:42) Nikolas Linsenmaier (Patrick Kurz, Cam Spiro)
6:2 (46:16) Luca Trinkberger (Luis Ludin, Gregory Saakyan)
6:3 (46:57) Felix Schütz (Zach O‘Brien, Dominik Bohac)
7:3 (48:36) Scott Allen (Andreé Hult, Nick Pageau) – PP1

Strafminuten: Freiburg 6, Landshut 10
Überzahl: Freiburg 2-5, Landshut 0-3
Schüsse: Freiburg 36 (13/14/9), Landshut 35 (7/17/11)
Schiedsrichter: Robert Paule, Alexander Singer / Maik Blankart, Christoph Jürgens

Aufstellung, EHC Freiburg:
Meisner (Benzing)
Allen, Hult, Billich / Spornberger, Pageau
Spiro, Linsenmaier, George / Brückmann, Kurz
Trinkberger, Bassen, Danner / Neher, Kaisler
Wittfoth, Ludin, Saakyan

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