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23.09.2022

Simon Danner im Interview mit der Wolfszeitung!

„Es geht beim Eishockey viel darum, sich in das Mannschaftsgefüge zu integrieren“ - Simon Danner stand in der neusten Ausgabe der Wolfszeitung Rede und Antwort.

Simon Danner hat das Eishockeyspielen in den Jugendmannschaften des EHC Freiburg gelernt und war im Lauf seiner Karriere in mehreren DEL-Vereinen aktiv. Inzwischen ist er zurück auf dem Eis seiner Heimat und arbeitet nebenher an seiner Trainerlizenz. Im Interview mit der Wolfszeitung analysiert er nicht nur die Profi-Mannschaft, sondern verrät auch, warum er gerne mit jungen Spielern arbeitet und was man beim Eishockey für das Leben lernt.

Wolfszeitung: Wie blickst du auf die vergangene Saison zurück?

Simon Danner: Wir hatten in der letzten Saison einen relativ unruhigen Start. Trainer und System waren neu für uns, das macht immer alles etwas komplizierter. Aber dann haben wir uns gefangen. Trotz der äußerlichen Umstände – wenn ich mich recht erinnere, hatten wir ab Februar jeden zweiten Tag ein Spiel – haben wir eigentlich gut gespielt und hatten dann auch keinen richtigen Hänger mehr, bei dem wir ein paar Spiele hintereinander verloren hätten. Aber der enge Spielrhythmus war schon sehr außergewöhnlich. Dann haben wir die Pre-Playoffs-Serie gegen Kaufbeuren mit 2:0 gewonnen. Zum Ende der Saison hin haben wir dann endlich die Form gefunden, die wir schon viel früher hätten finden müssen. Ich muss sagen, dass wir gegen Frankfurt in den ersten beiden Spielen gute Chancen hatten. Mit ein bisschen Glück gewinnt man bei so etwas das erste Spiel und das Zweite muss man dann eigentlich daheim auch gewinnen. Aber Frankfurt ist natürlich auch einfach ein starker Gegner. Deswegen konnten wir alles in allem mit erhobenem Haupt aus der vergangenen Saison gehen. Unter dem Strich war es eine sehr gute Leistung.

Wolfszeitung: Was ist das Ziel für diese Saison?

Simon Danner: Wir wollen natürlich um die Play-Offs mitspielen, das ist klar. Die Frage ist aber auch immer, wie viele Verletzte wir haben werden und wie es mit Corona weitergeht. Wenn das nicht zu schlimm wird, dann haben wir gute Chancen, um die Play-Off-Plätze mitzuspielen. Wir müssten unter die ersten acht kommen, wenn alles gut läuft, wenn nicht sogar unter die ersten sechs Mannschaften. Aber das ist schon ein arg ambitioniertes Ziel. Realistisch sollten wir das Heimrecht in den Pre-Play-Offs anstreben. In die Top-Acht müssten wir gut kommen. Und wenn wir da sind, sehen wir weiter.

Wolfszeitung: Wie hat sich Mannschaft im Vergleich zum letzten Jahr verändert?

Simon Danner: Was die wichtigsten Positionen bei den Imports betrifft, haben wir einen kompletten Umbruch gehabt. Von den ersten Eindrücken in der Vorbereitung und der Kabine muss ich sagen, dass die neuen ausländischen Spieler alle hervorragend sind. Und eine Import-Stelle haben wir ja sogar noch gar nicht besetzt. Jackson Cressey und Kyle Sonnenburg zähle ich jetzt mal mit zu den ausländischen Spielern, obwohl sie beide deutsche Pässe haben. Auch die jungen Neuzugänge sind allesamt eine gute Verstärkung. Von der Statur her sind wir als Mannschaft viel größer als letzte Saison. Wie wir uns qualitativ verbessert haben, werden die nächsten Wochen zeigen. Man merkt aber durchaus, dass wir an der blauen Linie noch einen guten Import vertragen könnten. Wenn da noch jemand kommt, sind wir an dieser Stelle auch noch mal gefährlicher. Im Sturm sind wir dagegen schon jetzt sehr gut aufgestellt.

Wie die Stimmung aktuell in der Mannschaft ist, was ihn an der Aufgabe als Jugendtrainer reizt und vieles mehr erfahrt ihr in der neusten Ausgabe der Wolfszeitung - ab sofort online und kostenlos erhältlich!

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