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18.02.2021

Runde 1 in Weißwasser geht an die Wölfe

Der EHC Freiburg hat das erste seiner beiden Auswärtsspiele an aufeinanderfolgenden Tagen bei den Lausitzer Füchsen mit 4:3 nach Penaltyschießen gewonnen

Die „Comeback-Wölfe“ haben wieder zugebissen! Zum dritten Mal in den letzten vier Spielen kämpfte sich der EHC Freiburg am heutigen Donnerstagabend nach einem 0:2-Rückstand zurück ins Spiel und ging als Sieger vom Eis!
 
Der Beginn dieses Nachholspiels vom 8. Spieltag lässt sich auf beiden Seiten als eher verhalten bezeichnen - Großchancen mussten einige Minuten auf sich warten lassen, bevor dann aber das Spiel an Fahrt aufnahm und das erste Drittel dann doch drei Treffer zu sehen bekam.
 
Zur Mitte des Eröffnungsabschnitts überbrückte Weißwasser innerhalb von fast genau einer Minute zweimal gut das neutrale Drittel und konnte Ben Meisner jeweils überwinden - einmal durch einen verdeckten Schlenzer (1:0, 11.) und dann durch einen souveränen Alleingang von Bennet Roßmy (2:0, 12.).
 
Doch kurz vor Drittelende gelang dem EHC der Treffer, dank dessen man einen erneuten 0:2-Rückstand nach dem ersten Drittel (wie es schon am Dienstag der Fall gewesen war) vermeiden konnte: Die im heutigen Spiel nominell zweite Reihe in Peter Russells gegenüber Dienstag unveränderten Formationen legte dabei ein Give-and-go aufs Eis, das in der Kombination von Andreé Hult zu Christian Billich und wieder zurück zum Freiburger Rothelm die Wölfe 31 Sekunden vor der ersten Pausensirene auf die Anzeigetafel brachte (2:1, 20.).
 
Das zweite Drittel startete erneut ruhig - brachte aber erneut drei Tore hervor. Für das Wolfsrudel galt es zunächst in zwei Situationen stabil in der Defensive zu stehen - als sich Weißwasser nämlich um die 26. Minute herum läuferisch stark im Freiburger Drittel festsetzen konnte und man kurz danach das erste Poweplay des Spiels überstehen musste.
 
Das nächste Tor des Spiels sollte dann dem EHC gehören, als Andreé Hult in einer unübersichtlichen Situation im Lausitzer Drittel goldrichtig stand und auf Vorlage von Scott Allen zum Ausgleich einnetzen konnte (2:2, 33.). Die Gastgeber fanden aber zu einer direkten Antwort, als 100 Sekunden später Nick Walters von der blauen Linie aus die Scheibe an Schlittschuhen, Schonern, Schlägern - und schließlich auch Ben Meisner - vorbeibeförderte und die Füchse wieder in Führung brachte (3:2, 34.).
 
Erneut gelang dem EHC dann jedoch ein Treffer relativ kurz vor der Pausensirene - diesmal in der 39. Minute und als Resultat seines ersten Powerplays. Dieses etablierte sich in der zweiten Überzahlminute gut im Lausitzer Drittel und kam durch ein Dribbling von Nikolas Linsenmaier beginnend jenseits der Torlinie durch Evan Mosley zu zählbarem Erfolg (3:3, 39.).
 
Eine knapp sechsminütige Phase zu Beginn des letzten Drittels (43.-48.) erlebte dann mehr Strafzeiten  als die vorherigen 42 Minuten zusammen. Die Wölfe überstanden indes zwei Unterzahlspiele, zwischen denen sie lediglich 53 Sekunden lang eine Fünf-gegen-Fünf-„Verschnaufspause“ hatten, waren dann aber in ihrem Überzahlspiel ebenfalls nicht erfolgreich.
 
Dies leitete die letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit ein, die zunächst Ben Meisner zweimal hintereinander Lausitzer Schüsse aus kurzer Distanz parieren sahen. Druckphasen wechselten sich nun blockweise ab - um die 53. Minute herum waren zunächst noch einmal die Gastgeber dran, kurz darauf etablierten sich aber die Wölfe in einigen aufeinanderfolgenden Spielsequenzen gut im gegnerischen Drittel. Doch beide Defensiven und Torhüter hielten dem jeweiligen Druck des Gegners stand - und so legten die beiden Teams, die sich bereits knapp 22 Stunden später wieder auf dem Eis begegnen würden, noch eine Extraschicht ein.
 
Die fünfminütige Verlängerung spielte sich größtenteils im Freiburger Drittel ab und sah den EHC auf Konter lauern - doch keinem der Teams gelang der entscheidende Durchbruch, was die Partie in einen Shootout schickte. Diesen gewann der EHC, indem Ben Meisner bei drei gegenerischen Penaltys eine weiße Weste behielt und Scott Allen, als Freiburgs zweiter Schütze, den einzigen Treffer beisteuerte. Allen legte sich in seinem Alleingang die Scheibe mustergültig von der Vorhand auf die Rückhand und brachte dem EHC somit zwei Punkte und seinen sechsten Sieg in Folge (bei 15 Punkten aus diesen sechs Spielen) ein.
 
Tore:
1:0 (10:36) Luis Rentsch (Brad Ross, Moritz Raab)
2:0 (11:41) Bennet Roßmy
2:1 (19:29) Andreé Hult (Christian Billich, Scott Allen)
2:2 (32:01) Andreé Hult (Christian Billich, Scott Allen)
3:2 (33:40) Nick Walters (Nicholas Ross, Nino Kinder)
3:3 (38:44) Evan Mosey (Nikolas Linsenmaier) - PP1
3:4 (GWS) Scott Allen
 
Strafzeiten: Weißwasser 4, Freiburg 6
Überzahl-Effizienz: Weißwasser 0-3, Freiburg 1-2
Schüsse: Weißwasser 31 (7/11/12/1), Freiburg 36 (6/19/10/1)
Schiedsrichter: Marc André Naust, Seedo Janssen / Kenneth Englisch, Marcus Höfer
Zuschauer: 0  

Die Freiburger Aufstellung:
Meisner (Salvarani)
Mosey, Bassen, Saakyan / Brückmann, Kurz
Allen, Hult, Billich / Spornberger, Pageau
George, Linsenmaier, Danner / Neher, Kaisler
Wittfoth, Tschwanow, Trinkberger / Rausch

Foto: Thomas Heide

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