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11.03.2021

Die Freude des Torschützen nach dem Treffer

U9 zu Gast in Mannheim

Zum zweiten Turnier unserer U9 in dieser Saison ging es am Samstag (30.10.) nach Mannheim. In einer der beiden Trainingshallen der mächtigen SAP-Arena trafen sich die Teams aus Bad Nauheim, des EHC Freiburg und zwei Teams der Jungadler Mannheim. Gespielt wurde Jeder gegen Jeden. Spielzeit pro Spiel 24 Minuten.

Gleich mit mächtig Dampf unter den Kufen ging es im ersten Spiel gegen Team A der Jungadler. Die schon früh herausgespielte Führung konnten die jungen Wölfe stets halten und ausbauen. Nicht nur über Tore aus tollen Einzelaktionen jubelte der mitgereiste Anhang, sondern auch über Tore aus dem gemeinsamen Zusammenspiel. Drei Trainingseinheiten pro Woche und die gute Arbeit der Spieler und Trainer lassen hier schöne Früchte reifen.

Nach einer kurzen Kabinenpause ging es in die zweite Partie. Gegner waren die roten Teufel aus Bad Nauheim. Nachdem alle vier Blöcke von ihrem ersten Einsatz auf dem Eis zurück waren, hatten die Teufel schon kräftig Feuer gelegt. Mit hohem Tempo, individueller Qualität und gutem Zusammenspiel rollte Angriff auf Angriff Richtung EHC-Tor, das von Matthias Ritt gehütet wurde. Dieser konnte sich mehrfach auszeichnen, war jedoch auch oft machtlos gegen die Dynamik des überlegenen Gegners. Leider war zu beobachten, dass die Nauheimer bei jedem Blockwechsel (gewechselt wird minütlich nach einem Sirenensignal) schon deutlich vor Ertönen des Signals das Spielfeld betraten und auch die Wechselzone großzügig zu ihren Gunsten auslegten. „Wechselfehler“ gibt es in der U9 nicht, daher führte dieses Verhalten zu vielen Penalty-ähnlichen Situationen.

Auf Nachfrage mehrerer Spieler, ob man im nächsten Spiel nun auch so spielen sollte, um sich Vorteile zu verschaffen, antwortete EHC-Trainer Simon Danner eindeutig: „Nein.“ Stattdessen lautete die Devise für das letzte Spiel des EHC, gegen Team B der Jungadler: „Nochmal richtig Spaß haben auf dem Eis“. So legten die Freiburger gleich richtig los. Da die Mannheimer derselben Devise folgten, entwickelte sich ein munteres Hin und Her. Beiden Mannschaften stand die Freude über das gemeinsame Eishockey spielen ins Gesicht geschrieben. Es wurde um jeden Puck gekämpft und nun konnten sich auch Spieler in die Torschützenliste eintragen, die noch nicht getroffen hatten. Der Gesichtsausdruck eines Spielers unmittelbar nach einem eigenen Torerfolg ist nicht zu beschreiben.

„Wann ist das nächste Turnier?“ war dann auch die erste Frage eines Spielers beim abschließenden Gang in die Kabine. Grüße nach Mannheim und Danke für die Gastfreundschaft. Wir sehen uns beim Eishockey.

Text: Jochen Brender / Foto: Samantha Schmidl

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