U9 Hemturnier2
26.02.2019

U17 schnuppert an der Spitze - U9 & U13 erfolgreich

Enge Hose

U17: SG EHC Freiburg/Hügelsheim – Mannheimer ERC 3:2 (2:0, 1:1, 0:1).

Unsere Junioren behalten die Tabellenspitze im EBW-Reich im Visier. Mit einem knappen, aber verdienten 3:2-Heimsieg gegen den bisherigen Tabellenzweiten Mannheim haben sie nun die erste Verfolger-Rolle hinter Spitzenreiter Bietigheim übernommen. Damit ist der 3:4-Fauxpas der Vorwoche in Stuttgart (fast) egalisiert. Gegen Mannheim war es am Samstag (23.2.) wie üblich eine ganz enge Hose. Zuvor hatte das SG-Team in Mannheim 5:2 gewonnen, dann aber zu Hause beim 4:5 nach Penalties Federn gelassen. Diesmal entschied der deutlich konzentriertere Start in die Partie zu Gunsten der 13+2 Jungs, die Coach Dirk Hensel (in Vertretung von Rudi Gorgenländer) in der Franz-Siegel-Halle ins Rennen schickte. Nach 21 Minuten hatten sie einen an sich komfortablen 3:0-Vorsprung herausgespielt. Doch der schlampige Umgang mit weiteren guten Torchancen – plus sieben teils leichtfertige Strafzeiten (MERC: 1 Strafzeit) brachten die Freiburg/Hügelsheimer Überlegenheit ins Wanken. Nach dem Mannheimer Anschlusstreffer zum 3:2 (49.) wurde die Schlussphase nochmals eine kribblige Sache, doch SG-Torhüter Alexander Dolin ließ keinen Ausgleich zu.

Nun trennen unsere Junioren noch vier Punkte vom Spitzenreiter, auf den man im März gleich zwei Mal trifft. Sowohl am 9. als auch 31. März hat das SG-Team Heimrecht gegen Bietigheim. Auch hier lautet die Prognose: ganz enge Hose.

Punkte für die SG: Leon Wiesner 1 Tor/1 Vorlage, Nikita Duzhinin -/1, Kevin Andreev 1/-, Maxim Schnell 1/-, Sebastian Müller -/1.

Tabelle: 1. Bietigheim 17 Spiele/+184 Tore/45 Punkte. 2. SG EHC Freiburg/Hügelsheim 17/+93/41. 3. Mannheimer ERC 19/+88/41. 4. Stuttgart 15/+48/32.

 

 

Wieder 18 Tore

U13: EHC Freiburg – Heilbronner EC 13:5 (4:2, 8:0, 1:3).

Wer sich an Eishockey-Toren nicht satt sehen kann, an schön herausgespielten oder krummen, an überlegten und kuriosen – der sollte sich ein Theater-Abo für die U13-Spiele zwischen Freiburg und Heilbronn zulegen. Beide Mannschaften laufen erkennbar lieber nach vorne als nach hinten, und entsprechend sieht die Saisonbilanz dieser Spiele bisher aus: Aus EHC-Sicht hieß es bislang 10:5, 7:12, 9:8 und 7:11. Das macht im Schnitt fast 18 Tore pro Spiel!

Diesem Schnitt blieben beide Kontrahenten auch am Samstag (23.2.) treu. Diesmal hatten die 16+1 Spieler unter Regie von Peter Salmik aber die Schläger deutlich vorne. Das lag nach einem kuriosen Anfangsdrittel mit zwei Gäste-Toren in Unterzahl vor allem am fulminanten Mitteldrittel: Zwischen der 21. und 33. Minute schnürten sie Heilbronn dauerhaft in deren Abwehrzone ein und schossen nicht weniger als sieben Treffer; die meisten davon kamen frisch verpackt aus der Schublade „schön herausgespielt“.

Nachdem der EHC seinen dritten Shorthander erzielt hatte (40.) und nach dem 13:2 (42.) die Spielzeit wegen des 10+-Vorsprungs nicht mehr gestoppt wurde, stellten Salmiks Knaben dann das Toreschießen ein. Vielleicht wollten sie etwas Pulver aufsparen für den 23. März, wenn es im letzten U13-Heimspiel der Saison wieder heißt: Freiburg gegen Heilbronn. Unser Tipp: das wird nach 60 Minuten nicht 1:1 stehen …

Punkte für den EHC: Julian Brehm 1 Tor/2 Vorlagen, Nils Negreli -/3, Niclas Hempel 1/1, Janne Salonen 4/-, Leonard Glatz -/1, Luis Loyal 1/1, Milan Klein 5/2, Lio Leichsenring -/1, Luis Bockstahler -/1, Adrian Ernst 1/-.

 

 

Drei echte Kracher

U9-Heimturnier.

Die Jungwölfe hatten zum letzten EBW-Heimturnier der Saison 18/19 geladen. Gleich drei Kracherspiele hatte die Einteilung für dieses Turnier ergeben: Bietigheim, die sich stark verbessert haben über die Saison hinweg, den Mannheimer ERC und den Lieblings-Rivalen Schwenningen. Alle waren gespannt, ob das Team von Trainer Max Bauer seine hervorragenden Leistungen, die es nun seit fünf Monaten fast pausenlos zeigt, nochmals bestätigen würde. Gleichzeitig war dieses Turnier die Generalprobe für die kommenden Einladungsturniere der Wölfe.

Im ersten Spiel gegen Mannheim wirbelten die Jung-Wölfe sofort los und zeigten gleich, wer der Hausherr war. Nach zwei schnellen EHC-Toren wurde es kurz ruppig, doch Schiedsrichter Maurice Hempel konnte die Gemüter beruhigen. Den Anschlusstreffer der Gäste konnte der EHC in den letzten Wechseln nochmals kontern.

Dann ging es gegen die Jungs des SC Bietigheim, die dem EHC bei den letzten Treffen lange die Stirn bieten konnten. Auf eigenem Eis glänzten die Spieler von Max Bauer aber, beflügelt vom Erfolg gegen Mannheim, und trafen aus fast allen Lagen. Sogar ein Volley-Treffer à la Sidney Crosby, der die Anerkennung von Schiri Luis Waaßmann fand, gelang dem EHC. Ohne einen Gang zurück zu schalten, spielte das Heimteam seine Überlegenheit bis zum Ende aus. Trainer Bauer war hochzufrieden.

So war alles angerichtet für das dritte Spiel – gegen Schwenningen. Die Reihen neutralisierten sich gegenseitig, und es entwickelte sich ein hoch spannendes Spiel. Auf beiden Seiten ließen die Abwehrreihen keine Chancen zu, und wenn einer doch die Lücke fand, waren die Goalies zur Stelle. Erst spät gelang den Wölfen doch ein Treffer, der frenetisch im Team gefeiert wurde. Danach gelang jedem Team noch ein Tor, dann waren alle Beteiligten mit ihren Kräften am Ende, und die Jung-Wölfe konnten mit ihrem lautstarken Publikum ihre starken Auftritte ausgiebig feiern.

Auf die Kleinstschüler des EHC wartet jetzt noch ein EBW-Turnier in Zweibrücken, bevor es zu Einladungsturnieren nach Will/Schweiz und nach Rosenheim geht. Am 14. April besteht dann für alle Interessierten die letzte Gelegenheit der Saison, das erfolgreiche Bauer-Team zu sehen – beim Thomas-Dolak-Turnier in Freiburg.

Raphael Vögele

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