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20.11.2017

Puck-Party in pink - Nachwuchs kompakt vom Wochenende

Noch nie in ihrer fast 50-jährigen Geschichte hat die Franz-Siegel-Halle so einen pinken Tag erlebt wie am vergangenen Samstag (18.11.). Zur ersten EHC-Aktion „Go Hockey Girls“ waren die Muffins pink, die Servietten im Rothaus-Stüble und auch die Mützen der Helferinnen. Auf dem Eis wurden sogar Pucks in pink gesichtet. Diese Farb-Orgie kam ersten Umfragen zufolge sehr gut an. Rund 60 Mädchen zwischen 3 und 14 Jahren waren dem Ruf des EHC „Wir suchen Puckjägerinnen“ gefolgt – und waren hellauf begeistert. 
Begeistert von den sechs Spielern der ersten Mannschaft, die vor allem Anfängerinnen unter ihre Fittiche nahmen. Vom Spaß-Parcours mit Toren, den U8-Trainer Max Bauer aufgebaut hatte. Von der Gelegenheit, sich schon mit Schläger und Puck zu versuchen. Und dass es am Ende noch Autogramme gab, plus Süßes in Quietsch-Rosa, hat auch niemand gestört. 
Unterstützt wurde der EHC-Nachwuchs bei dieser Premiere von der städtischen Frauenbeauftragten Simone Thomas, die die Flyer-Kosten trug und auch selbst auf dem Eis mithalf. Danken wollen wir auch der Firma Hummel AG, die das Konzept für „Go Hockey Girls“ mit 1000 Euro gefördert hat.

Die nächsten Aktionen „Kids on Ice“ und „Go Hockey Girls“ in der FSH steigen am 27. Januar. Zuvor gibt es einen Kids-Tag am Samstag, 9. Dezember, in der Messehalle Offenburg, wo wir schon kürzlich zu Gast waren und auf viel Eishockey-Begeisterung stießen. Mittlerweile kommen 10 Nachwuchsspieler des EHC aus der Ortenau.

Während der Adventszeit ist der EHC-Nachwuchs auch im übrigen Umland aktiv. Unsere Minis sind zu Eis-Trainings auf den Weihnachtsmärkten in Müllheim, Emmendingen und der Ravennaschlucht (Hofgut Sternen) eingeladen. Toni Klein


Groß-Kampftag in blau-weiß-rot
Der 18. November war der bislang stressigste des Jahres für den EHC-Nachwuchs. Von Bus-Koordination bis Trainerverteilung: Alle Hilfskräfte auf und neben dem Eis waren gefordert, weil sechs Teams an diesem Samstag im Einsatz waren – und gleichzeitig U8-Trainer Max Bauer über 60 Hockey-Girls bei Laune hielt. 

Zum Glück war das Spiel der U14 abgesagt worden. Dieses Team wird gerade arg gebeutelt, zurzeit fehlen zwei Leistungsträger wegen gebrochenem Handgelenk (Artjom Khaidarow) bzw. nach Sturz von der Schulbühne (Niko Barth).

1B: EHC Freiburg – TSG Reutlingen 9:1 (4:0, 3:0, 2:1)
Mit einem lockeren Start-Ziel-Sieg gegen Reutlingen hat unsere 1B ihre Führung in der Landesliga ausgebaut. Mal wieder stand EHC-Trainer Jan Melichar die volle Kapelle (19+2 Mann) zur Verfügung, und die war gegen die zwei TSG-Blöcke klar überlegen. Bis zur 17. Minute leisteten die Gäste beherzt (und sehr fair) Widerstand. Dann fielen die Freiburger Treffer wie reife Früchte vom Baum der Präzisionsarbeit. 
Tore/Vorlagen für die 1B: Christopher Basham 1/-, Aaron Kupzick 1/5, Daniel Maly 2/-, Timo Linsenmaier 2/4, Tobias Bräuner 2/1, Jakob Rütschle -/1, Lukas Allgeier 1/-.

Pforzheimer Sorgen: Schluss mit Eishockey?
Ihr nächstes Heimspiel wird zeigen, ob unsere 1B reif sein könnte für den Meistertitel. Am 9. Dezember (18.30 Uhr) ist der CfR Pforzheim zu Gast, der bisher stark auftritt und mit 12 Punkten unserer 1B (14) auf den Fersen bleibt. 
Zugleich sorgt sich der CfR, der 150 Kinder aufs Eis bringt und damit echte Sozialarbeit leistet, aber um seine Existenz. Ein Investor will die Pforzheimer Eishalle kaufen, Eissport vertreiben und lieber mit einem Trampolin-Park Reibach machen. Mal wieder Eigennutz statt Gemeinnutz? Im Dezember entscheidet der Pforzheimer Gemeinderat, ob er einen engagierten, liebevollen Verein einfach von der Eishockey-Karte streicht.

U19: EKU Mannheim – SG EHC Freiburg/Hügelsheim 0:11 (0:1, 0:4, 0:6)
Auch ihr drittes Saisonspiel gewann unsere Jugend, zum zweiten Mal wurde es zweistellig – und das, obwohl sich die 11+2 Mannen von SG-Trainer Kai-Uwe Hoffmann ein Drittel lang schwer taten mit dem Toreschießen. Erst ein Shorthander brach den Bann gegen BaWüs gemischtestes Jugend-Team (9 Jungs, 5 Mädchen). Wie üblich konnten wieder fast alle Spieler unserer Spielgemeinschaft skoren. 
Tore/Vorlagen: Denys Mylyanyk 1/-, Fabian Keller -/3, Dustin Hensel -/1, Max Hoffmann -/1, Julian Wagner 2/1, Justus Lehmacher 3/1, Dan-Julian Zehner 4/1, Paul Konradi 1/1.

U16: SG EHC Freiburg/Hügelsheim – Mannheimer ERC 5:6 (2:1, 1:4, 2:1)
Das Glück trägt in dieser Saison nicht das Trikot unserer Jugend. Zum dritten Mal in kurzer Zeit ging eine SG-Partie jetzt mit 5:6 verloren. Zu allem Überfluss gehen Trainer Rudi Gorgenländer die Spieler aus, trotz Heimspiels im Baden-Airpark kamen nur 10+2 Akteure zusammen. Die glichen zwar im Schlussdrittel einen 3:5-Rückstand aus. Dem sechsten MERC-Tor (53.) hatten sie aber nichts mehr gegenzusetzen. 
Tore/Vorlagen für die SG: Kevin Lang 1/-, Finn Hensel -/1, Leon Wiesner -/2, Kevin Andreev 1/1, Maxim Schnell 2/-, Jeremy Rich 1/1, Max Braun -/1.

U12: SC Bietigheim – EHC Freiburg 10:6 (2:1, 6:3, 2:2)
Kann man aus einer 6:10-Niederlage Hoffnung schöpfen? Oh ja – wenn man weiß, dass der Unterlegene (unsere U12) vor sechs Tagen gegen denselben Gegner noch ein 0:13 kassiert hat! Dabei hatten beide Teams in beiden Spielen praktisch dasselbe Line-Up. Peter Salmiks Entscheidung, die EHC-Reihen nicht umzustellen, wurde belohnt. Freiburgs erster Block, zuletzt ohne Blick für den Nebenmann, erzielte nun gleich vier Treffer. Und dem zweiten und dritten BiBi-Block, die zuletzt zehn Tore zum EHC-Debakel beigesteuert hatten, gelangen diesmal nur deren drei.

U10-Turnier in Bietigheim. Auch Minuten nach dem Turnier-Ende rang Rawil Khaidarov noch nach Erklärungen. In Bietigheim hatte er ein anderes Gesicht seiner U10 gesehen, nichts war mehr da vom starken Auftritt kürzlich in Mannheim. Keine Laufbereitschaft, kaum Stellungsspiel, wenig Entschlossenheit im Abschluss. So bleibt als Fazit: Heilbronn, Zweibrücken und Bietigheim waren diesmal besser als unsere Jungwölfe. Da es bei den Kleinstschülern keine Ergebnisse gibt, blieb dem EHC zumindest der letzte Platz erspart.

U8-Turnier in Eppelheim. Unsere Minis bleiben im Vorwärtsgang – und kriegen viel Neues zu sehen. Eine Woche nach dem Turniersieg in Schwenningen waren viele erstmals in ihrem Leben im Städtchen Eppelheim vor den Toren Heidelbergs. Diesen Besuch nutzten sie gleich zum nächsten Turniersieg. In der urigen Eishalle von Eppelheim endeten die Partien gegen Heilbronn, Zweibrücken und die Gastgeber jeweils mit einem beruhigenden Vorsprung für unsere Minis. Jetzt freut sich die bunte Schar schon auf die nächsten Ausflüge. Toni Klein

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