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19.12.2017

Premiere für die Laufschüler - Nachwuchs kompakt vom Wochenende

Mit Mini-Trupp nach Stuttgart

U16: Stuttgarter EC – SG EHC Freiburg/Hügelsheim 6:3 (3:1, 1:0, 2:2).
Unsere Schüler bleiben ihrer Linie treu. In dieser Saison ist bisher jedes Mal auf eine Niederlage ein Sieg gefolgt, und umgekehrt. So stehen nach zehn Partien exakt fünf Erfolge zu Buche. Den durchaus möglichen sechsten Sieg „verspielte“ das Team schon vor dem Eröffnungsbully: Zur Partie am 16.12. reiste nur die absolute Mindestzahl von 10+2 Spielern mit Trainer Rudi Gorgenländer nach Stuttgart.

Das Häuflein Unentwegter setzte zwar das erste Ausrufezeichen – Max Braun gelang in der 10. Minute das 0:1. Danach dominierten aber die vier Stuttgarter Sturmreihen das Geschehen und schraubten das Ergebnis auf 5:1. Ein Doppelschlag mit Treffern von Maxim Schnell und Nikita Druzhinin, jeweils auf Vorlage von Leon Wiesner, brachte die Gäste zwar nochmals auf 5:3 heran (51.). Ihre Schluss-Offensive konterte Stuttgart aber mit einem Empty-Net-Goal in der Schlussminute; EHC-Keeper Maurice Hempel, in der 30. Minute eingewechselt (beim Stand von 4:1) hatte gerade sein Tor verlassen.


Das wilde Dreizuvier-Wochenende

U14: EHC Freiburg – CSGA Strasbourg 3:4 (1:1,1:2,1:1)
U14: EHC Freiburg – Mannheimer ERC 3:4 (1:2,1:2,1:0)
Eine erste Mannschaft soll dem Nachwuchs als Vorbild dienen. Aber doch nicht so!
Vergangenen Freitag hatte der EHC in der DEL2 die Bayreuth Tigers empfangen und nach gefühlt 90 Schüssen aufs Gästetor trotzdem 3:4 verloren.
24 Stunden später empfingen unsere Knaben die CSGA Strasbourg. Sie erarbeiteten sich ähnlich viele Tor-Chancen und verloren trotzdem mit 3:4. Wiederum 14 (!) Stunden später waren unsere Knaben schon wieder auf dem Eis. Diesmal drohte gegen Mannheim eine krasse Klatsche. Am Ende hieß es aber nur 3:4 – wie üblich.

Nun ist es schon ein riesiger Fortschritt für unsere U14, dass sie inzwischen ihren Konkurrenten auf Augenhöhe gegenüber tritt; im September hatte es noch zweistellige Packungen geregnet. Jetzt sehen die Resultate besser aus, obwohl unser Team nach wie vor das Jüngste in der A-Runde ist.
Mit viel Geduld und Augenzwinkern hat EHC-Trainer Rawil Khaidarov aber den 16+2 Spielern, die nun auf der Dreizuvier-Achterbahn unterwegs waren, Basics eingebleut. Ihre Laufbereitschaft hat zugenommen, ebenso ihr Wille, Rebounds vor ihrem Tor unschädlich zu machen. Und das fördert die Lust der Torhüter, auch scheinbar unerreichbare Pucks noch abzuwehren.

Auf dieser Basis zog der EHC gegen Straßburg ein offensives Spektakel auf, dem nur das Glück im Abschluss fehlte. Trotz vieler Schüsse gelangen nur zwei Treffer, durch Daniel Andreev (19.) und Paul Bechtold (40.), zum 2:3. Als dann Samuel Flamm mit einer Energieleistung den Ausgleich zum 3:3 schaffte (53.), war der Jubel im nimmermüden Team groß. Schon der Saisonauftakt in Straßburg hatte regulär 3:3 geendet; beim Penaltyschießen hatte damals Artjom Khaidarov den EHC-Sieg gesichert. Doch der fehlt dem Team ja seit Wochen wegen einer Verletzung. Also drängte die U14 mit Macht auf eine Entscheidung ohne Penalties – und war in der 59. Minute offen für einen Gästekonter, der zum 3:4 führte.

Umgekehrte Vorzeichen dann am Sonntag (17.12.): Mannheim legte mit viel Druck los, traf bis zur 27. Minute schon vier Mal. Zwei EHC-Tore – ein krachender Schlagschuss von Nico Barth (15.) und ein Schlenzer von Paul Bechtold (25.) – ließen bei den Gastgebern den Respekt vor dem großen Gegner aber schrumpfen. Und so begann eine energische Freiburger Aufholjagd. Wiederum Paul Bechtold traf zum 3:4 (58.). Danach boten sich unserer U14 zwei Riesen-Chancen zum Ausgleich. Eine endete an der Querlatte, die andere an der Außennaht des Schoners des MERC-Torwarts. Es sollte halt nicht sein – an diesem wilden Dreizuvier-Wochenende.


Fast wie Handball

U12: Heilbronner EC – EHC Freiburg 14:7 (5:3, 5:1, 4:3).
Mit einem spektakulären Schlagabtausch haben sich unsere Kleinschüler in die Weihnachtspause verabschiedet. Trainer Peter Salmik war mit 16+2 Spielern nach Heilbronn gereist, und dort war von Anfang an viel geboten. Nach zwölf Minuten waren bereits acht Tore gefallen (5:3), dann fiel beiden Teams ein, dass manchmal auch Verteidigen zum Eishockey gehört. Weil Heilbronn dies ein bisschen mehr einfiel, endete die Sache mit 14:7. Hochachtung verdiente sich dabei der dritte EHC-Block, der ausschließlich aus 2007ern besteht: Silas Flamm, Niclas Hempel, Timo Barth, Jamie Mesenholl, Simon Selz und William Wurth ließen nur zwei Gegentore zu, erzielten im Zusammenspiel aber gleich fünf der sieben Freiburger Treffer.


Die Pizza redlich verdient

U8-Turnier in Bietigheim. Im letzten Turnier ihres bisher so erfolgreichen Jahres 2017 machten sich die Jungwölfe aus der U8 am Sonntag (17.12.) ein weiteres Mal auf nach Bietigheim. Altbekannte Gegner warteten dort auf sie: Schwenningen, Heilbronn und die Gastgeber. Ein Durchmarsch sollte es diesmal aber nicht werden.
Gegen Bietigheim schlugen sich die EHC-Minis wacker. Trotz einiger Wechsel in der Aufstellung, mehrerer kranker Spieler und einem weiteren Ausfall kurz vor Spielbeginn hatten sie das bessere Ende für sich.
Gegen den Dauerrivalen aus Schwenningen folgte dann ein Feuerwerk auf beiden Seiten, inklusive Mini-Nickligkeiten. Am Schluss einigte man sich nach vielen vielen Toren auf ein Unentschieden.
Gegen Heilbronn folgte dann ein heißes End-Spiel. Da bei der U8 keine Wertungen stattfinden, blieben dem Schiedsrichter mehrere knifflige Entscheidungen erspart. Die mitgereisten Fans und Eltern, die die Tore trotzdem mitzählten, konnten sich am Ende nicht auf ein (inoffizielles) Ergebnis einigen. Einig war man sich aber darin, dass unsere Minis mal wieder schön gespielt und sich die Pizza nach dem Turnier redlich verdient hatten.

Raphael Vögele

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