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10.05.2018

Philip Rießle im Interview: "Die geilste Truppe!"

Die Kollegen vom Stadionmagazin ehc::live haben den Kapitän Philip Rießle zum Interview getroffen ...

ehc::live: Die ersten Spieltage sind absolviert – wie sieht deine Einschätzung für diese Saison aus?

Philip Rießle: Eine Prognose für die ganze Saison ist so früh natürlich schwierig. Da kommen immer sehr viele Faktoren zusammen, die man jetzt noch nicht absehen kann. Aber ganz klar: wir wollen die Playdowns vermeiden. Diese Nervenbelastung wollen wir uns und den Fans ersparen.

ehc::live: Zur Erreichung dieses Ziels wurde das Team ziemlich durchgewürfelt. Wie ist die Chemie mit den Neuen?

Rießle: Vermutlich sagt jedes Team über sich, dass die Stimmung gut ist. Aber ganz ehrlich: Seit unserem Aufstieg in die Oberliga ist das die charakterlich geilste Truppe, die wir jetzt zusammen haben. Die Stimmung bei uns ist bombastisch!

ehc::live: Das hört man gern. Kannst du erklären, woran das liegt?

Rießle: Zum einen sind das alles charakterlich einwandfreie Jungs, die dazugekommen sind. Es versteht sich jeder mit jedem und es gibt auch keine Grüppchenbildung. Außerdem hilft es natürlich, dass sie sich in Freiburg wohlfühlen – wofür der Verein auch viel tut! Und dann spielt vielleicht auch eine Rolle, dass fast alle vom Alter sehr nah beieinander liegen. Nach dem Dennis Meyer bin ich mit meinen 30 Jahren ja mittlerweile schon der zweitälteste im Team … auch wenn man das hoffentlich nicht sieht (lacht).

ehc::live: Gibt es – auf oder neben dem Eis – eine Sprachbarriere?

Rießle: Eigentlich nicht. Das Training läuft komplett zweisprachig – also deutsch und englisch – ab. Und in unserer Whatsapp-Gruppe schreiben wir gleich auf Englisch, allein schon aus Respekt vor den Neuen. Und während des Spiels wird sowieso hauptsächlich Englisch gesprochen. Die meisten Kommandos kommen aus Nordamerika – und funktionieren auf Englisch besser und schneller.

ehc::live: Apropos „aus Nordamerika“: Frisch von dort eingetroffen ist jetzt auch Ryon Moser. Wie ist dein erster Eindruck von ihm?

Rießle: Sehr gut! Der stand nach elf Stunden Flug am selben Tag gleich zweimal mit uns im Training auf dem Eis – und hat da einen super Eindruck hinterlassen. Er ist ein überragender Schlittschuhläufer. Nicht nur ist er sehr schnell, bei ihm sieht es auch optisch extrem flüssig aus. Dazu hat er gute Hände. Soweit also alles sehr gut.

Was Philip Rießle zum Weggang von Jiri Fronk sagt, welche Rolle er bei der Integration der Neuzugänge spielt und auf wie viele Wochenarbeitsstunden unser Captain mit seinen zwei Jobs kommt,  könnt  ihr  in  der  ausführlichen  Version  dieses  Interviews  in  der  Ausgabe  4  unseres  Stadionmagazins  ehc::live  erfahren  -  erhältlich  während  des  Heimspiels  gegen  den Deggendorfer SC am  07.10.2018.

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