tobi kunz 20191025 patrick seeger
25.10.2019

Overtime-Niederlage gegen Weißwasser

Der EHC Freiburg hat sein Heimspiel gegen die Lausitzer Füchse mit 2:3 n.V, verloren.

Der EHC Freiburg verliert vor 2.550 Zuschauern mit 2-3 (0-0, 1-1, 1-1, 0-1) Toren in der Verlängerung gegen die Lausitzer Füchse. Tobi Kunz gab nach langer Verletzungspause sein Comeback, Peter Spornberger musste hingegen pausieren.

Offensivfeuerwerk zu Beginn
Kein Abtasten, kein Zögern. Freiburg startete wie gewohnt sehr stark in die Begegnung, aber auch die Weißwasseraner schienen die Niederlage unter der Woche gegen Landshut abgehakt zu haben. Der offene Schlagabtausch setzte immer wieder die Torhüter beider Seiten in den Fokus, die ihre Arbeit jedoch mit Bravour meisterten. So war es kaum verwunderlich, dass es torlos in die erste Pause ging.

Doppelschlag in wenigen Sekunden
Mit viel Biss und Drang nach vorne versuchten die Freiburger früh im Mittelabschnitt in Führung zu gehen. Für ihren besonderen Einsatz wurden sie schließlich auch belohnt: Erik Betzold fälschte in der 24. Spielminute einen Schuss von Philipp Rießle unhaltbar zum 1-0 ab. Die Euphorie war leider nicht von langer Dauer: Nicht einmal 60 Sekunden später erzeugten die Gäste ein Spiegelbild des Tores und glichen zum 1-1 aus. Der unerwartete Ausgleichstreffer sorgte nicht nur für einen Dämpfer der EHC-Cracks, sondern auch für eine im weiteren Spielverlauf sehr zähe Partie. Die Fehler häuften sich nun auf beiden Seiten.

Aufwachkommando im Schlussabschnitt
Wie von der Tarantel gestochen eröffneten beide Mannschaften die letzten 20 Minuten der Partie. Den besseren Start erwischten diesmal die Gäste: Ben Meisner konnte den Alleingang von Robert Farmer zunächst vereiteln, der Nachschuss von Darcy Murphy fand dann aber doch den Weg ins Tor. Sehr willkommen war nun die lautstarke Unterstützung der 2.550 Zuschauer, welche die Wölfe nun erst recht nach vorne peitschten.

Freiburg cleverer
Die Kräfteübertragung auf die Mannschaft schien zu funktionieren, schließlich verschob sich das Spielgeschehen nun vermehrt in die Freiburger Angriffszone. Weißwasser fand in dieser Druckphase kein Gegenmittel und ließ sich zu Strafzeiten hinreißen. Der EHC – in der DEL2 eine der stärksten Mannschaften in Überzahl – nutzte einer dieser Chancen eiskalt aus. Luke Pither hatte den richtigen Riecher und netzte nach Vorarbeit von Betzold und Wittfoth zum 2-2-Ausgleich ein.

Nervenkitzel bis zum Ende
Der Ausgleichstreffer schien dem Spiel gut getan zu haben. Chancen hüben und drüben, die Tore schienen jedoch wie vernagelt, sodass der Gewinner in der Verlängerung entschieden werden musste. In der Verlängerung hatte Cam Spiro zweimal den Siegtreffer auf dem Schläger, scheiterte jedoch beide Male. Im Gegenzug beendete Ondrej Pozivil das Spiel zugunsten der Gäste.

Spieler des Abends
Bei den Lausitzer Füchsen wurde der Torhüter Mac Carruth zum Spieler des Abends gewählt. Bei unserem EHC Freiburg Stürmer Erik Betzold.

So geht’s weiter
Übermorgen, am Sonntag den 27. Oktober 2019, gastieren unsere Wölfe beim Tabellenführer, den EC Kassel Huskies. Anspiel in der Eissporthalle Kassel ist wie gewohnt um 18:30 Uhr.

Tore:
23:16 1-0 Erik Betzold (Cam Spiro, Philip Rießle)
24:08 1-1 Mychal Monteith (Joel Keussen, Darcy Murphy)
43:58 1-2 Darcy Murphy (Robert Farmer, Eric Mik)
47:00 2-2 Luke Pither (Erik Betzold, Marc Wittfoth) - PP1

Strafzeiten: Freiburg 6, Lausitz 10
Schiedsrichter: Marcus Brill, Michael Klein / Philipp Grabein, Tim Heffner
Zuschauer: 2.550

Die Freiburger Aufstellung:
Meisner (Benzing)
Spiro, Pither, Betzold / Rießle, Pageau
Allen, Linsenmaier, Billich / Neher, Kurz
Saakyan, Neuert, Wittfoth / Bauhof, Trattner
Christmann, Herm, Kunz

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