U10 Heimturnier HP
05.02.2018

Die Jüngsten im Einsatz - Nachwuchs kompakt vom Wochenende

Drei von fünf fallen aus
1B: EHC Freiburg – Zweibrücken abgesagt. Die Landesliga hat ein eigenartiges Wochenende hinter sich. Am 3. und 4. Februar fielen gleich drei der fünf angesetzten Partien aus, unter anderem auch das Heimspiel unserer 1B gegen Zweibrücken, weil den Gästen kein Torhüter zur Verfügung stand. Die nächsten Partien des Spitzenreiters Freiburg (10 Spiele/23 Punkte) steigen nun am 17. Februar bei Verfolger Esslingen (9 Spiele/18 Punkte) und am 24. Februar, 18.30 Uhr, in der FSH gegen Schlusslicht EKU Mannheim (7 Spiele/4 Punkte).


Mit Vollgas in Käfertal
U19: SG EKU Mannheim/Heilbronn – SG EHC Freiburg/Hügelsheim 1:13 (1:7, 0:4, 0:2). Unsere SG-Jugend schießt sich allmählich für den Saale-Cup am Osterwochenende in Halle warm. Bei ihrem achten Saisonsieg in Folge gingen die 11+1 Spieler, die Trainer Dirk Hensel am Samstag (3.2.) nach Käfertal begleitet hatten, von Anfang an forsch zur Sache. Nach 11 Minuten stand es schon 0:6. Das starke Gesamtbild der Hügelsheimer und Freiburger wurde gleich durch zwei Shorthander komplettiert – wobei Paul Konradi in der 16. Minute sogar in doppelter Unterzahl traf.
Punkte für die SG: Fabian Keller 1 Tor/2 Assists, Dan-Julian Zehner 2/4, Walerij Bergmann -/1, Dustin Hensel 2/-, Max Hoffmann 1/-, Julian Wagner 3/2, Jeremy Rich -/1, Justus Lehmacher 2/-, Boris Kharitonov 1/-, Paul Konradi 1/1.


Wildes Wochenende
U12: Stuttgarter EC – EHC Freiburg 6:7 (2:1, 0:3, 4:3).
EHC Freiburg – SG Heilbronn/EKU Mannheim 7:12 (2:3,2:3,3:6).
Im Terminkalender unserer Kleinschüler (U12) herrscht in dieser Saison drangvolle Enge. Wie im Vorjahr sind sie zu Turnieren in Innsbruck und Schwenningen eingeladen; außerdem waren zu Saisonbeginn wenige Spieltermine in der FSH verfügbar. Also waren bei der Spielplanung zwei Doppelspiel-Wochenenden nicht zu vermeiden, ganz wie bei den Profis – bloß dass es hier um zehn- und elfjährige Jungs geht.
Das erste „Doppelspiel“ fand am vergangenen Wochenende statt und endete mit spektakulären Ergebnissen. Am Samstag (3.2.) holte sich das Team von Peter Salmik den ersten Auswärtssieg. Der 7:6-Sieg in Stuttgart war einer insgesamt engagierten Leistung zu verdanken. Salmik hatte die Reihen umfassend umgestellt, und seine 18+1 Spieler dankten es ihm mit teilweise schönem Pass-Spiel, so dass sich die Torchancen fast von selbst ergaben. Mit fünf Treffern fiel besonders die zweite Reihe um Julian Brehm, Silas Flamm, Leonard Glatz, Cedric Ringenbach und dem dreifachen Torschützen Janne Salonen auf. 50 Sekunden vor Schluss führte der EHC sogar 7:4, doch dann begannen die Gäste zu früh mit den Siegesfeierlichkeiten.
Ein ähnliches Bild boten die Kleinschüler 13 Stunden nach ihrer Rückkehr aus Stuttgart auch auf dem eigenen Eis. Gegen Heilbronn gab es zunächst Teamverteidigung, Zusammenspiel, Pässe, Konter, Tore – und nach 25 Minuten führten die Gastgeber verdient mit 4:3. Etwa ab der Hälfte des Spiels war dann deutlich zu sehen, wie Kraft und Kondition der wilden Kerle im EHC-Trikot in den Keller ging. Vom Doppelschlag mit zwei Gästetoren in der 39. Minute zum 4:6 erholte sich das Salmik-Team nicht mehr – auch wenn vor allem die zweite Reihe, diesmal mit Janne Salonen, Leonard Glatz, Cedric Ringenbach und dem vierfachen Torschützen Luis Loyal, noch etliche erfolgreiche Konter setzte.
Punkte für den EHC in beiden Spielen: Julian Brehm 1 Tor/1 Vorlage, Marko Uhrig -/1, Silas Flamm -/2, Luis Stolz -/1, Niclas Hempel 1/-, Janne Salonen 4/2, Leonard Glatz 1/-, Timo Barth 1/-, Cedric Ringenbach -/1, Luis Loyal 4/1, Nikita Kolomejtsev -/1, Milan Klein 2/-, Luis Bockstahler -/1.


Die U10 ist wieder da
U10-Heimturnier und in Schwenningen. Unsere Kleinstschüler haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach zuletzt eher schwachen Turnieren waren sie beim Heimturnier am Samstag (3.2.) rechtzeitig hellwach. Gleich im ersten Spiel hatte man es mit dem EC Eppelheim zu tun. Die Gäste hatten einige starke Einzelspieler in ihren Reihen. Aber die Wölfe hielten sich exakt an die Vorgaben von Coach Rudi Gorgenländer, und dank einer tollen, kompakten Leistung traf man einige Male häufiger als der Gegner.
Gegen den Primus in Baden-Württemberg, die Jungadler vom MERC, gab es schon öfter derbe Packungen. Diesmal rieben sich die EHC-Eltern aber die Augen. Anfangs trafen die Wölfe häufiger als die Adler. Die Chance, dem MERC endlich mal ein Bein zu stellen, war da. Doch dann hielten die EHC-Jungs ein paar Minuten lang die Positionen nicht mehr, die Adler konnten knapp in Führung gehen, und obwohl Gorgenländer nachjustierte, gelang der Ausgleich nicht mehr. Dennoch – nach großem Kampf konnten unsere Jungs mit erhobenen Köpfen vom Eis.
Das letzte Match gegen EKU war wieder ein richtig enges Ding. Beiden Teams war der Kräfteverschleiß anzumerken. Auch hier hatte Mannheim knapp die Nase vorne. Trotzdem gab es den verdienten Applaus von den Rängen, und der EHC-Trainer lobte seine Equipe: „Das sah heute schon richtig wie Eishockey aus.“
Am Sonntag (4.2.) ging es für unsere Kleinstschüler dann nach Schwenningen. Rudi Gorgenländer gab einigen Spielern eine Pause, hatte trotzdem noch dreieinhalb Reihen dabei, und die machten ihre Sache ordentlich. Das erste Match, gegen den SERC, wogte hin und her, am Ende setzten sich die Gastgeber knapp durch.
Im Match gegen Bietigheim hielt man ordentlich dagegen, mit zunehmender Spieldauer wurden jedoch bei manchen EHC-Spielern die Beine schwer und Bietigheim setzte sich durch.
Das letzte Match, gegen die Jung-Adler, war dann auf beiden Seiten für alle Jungs ein hartes Stück Arbeit. Geistig wie körperlich fehlte die Frische, man hatte den Jungadlern trotz aufopferungsvollem Kampf nicht mehr genug entgegenzusetzen. Aber auch bei diesem Turnier setzte sich die aufsteigende Form fort, und der komplette Kader kam am Wochenende zum Einsatz. Ein Sonderlob galt Goalie Lenny Waaßmann, der in allen 3 Spielen alleine das Tor hüten musste und dies grandios tat.


Viel Aufregung für unsere Minis
U8-Turnier in Mannheim. Unsere Minis waren am vergangenen Wochenende zweimal in Sachen Eishockey unterwegs. Am Samstag (3.2.) hatten die Jungadler zum EBW-Turnier nach Mannheim geladen. Wegen Krankheiten standen Trainer Petr Mares nur zwei umgebaute Blöcke und ein Torhüter zur Verfügung. Voll motiviert ging der EHC in das erste Spiel gegen den MERC. Und wieder war es eine enge, umkämpfte Kiste, die unentschieden ausging. Da wäre aber mehr drin gewesen für die kleinsten Wölfe. Offenbar trauerten sie noch dieser verpassten Gelegenheit nach und waren im zweiten Spiel des Tages nicht ganz bei der Sache, so dass hier die Maddogs aus Mannheim siegten.
Im dritten Spiel gegen Stuttgart hatten sich dann alle Freiburger an die neuen Blockformationen gewöhnt. Mit einem „Stängli“ schickten sie die Gegner vom Eis. Zusammen mit der U19, die zeitgleich in Mannheim gespielt hatte, ging es dann auf die Heimreise und die Jüngsten nutzen die Chance sich mit den Ältesten des Nachwuchses über Taktiken und das Leben auszutauschen.
Am Sonntag (4.2.) durften die Minis dann beim Familiennachmittag vor dem DEL2-Heimspiel zum Einlagespiel aufs Eis, um Werbung für den EHC-Nachwuchs zu machen. Unterstützt von drei U10-Spielern und einem U10-Torhüter, zeigten die Jüngsten, was ihnen unsere Trainer schon alles beigebracht haben. Dabei wurden sie schon von fast 1000 Zuschauern angefeuert – ein Vorgeschmack auf die Zeit in 12 oder 15 Jahren, wenn vermutlich die allermeisten der Freiburger Minis in der NHL auflaufen dürfen.

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