EHC 9356 HP
12.11.2017

Durchmarsch gestoppt - Nachwuchs kompakt vom Wochenende

1B: EHC Freiburg – CfR Pforzheim 1:4 (0:1, 1:1, 0:2)
Nach sechs meist deutlichen Siegen hat unsere 1B im siebten Anlauf ihren Meister gefunden. In einem teilweise sehr ansehnlichen Spiel unterlag der EHC den Gästen aus Pforzheim, obwohl (oder weil) er die meiste Zeit im Vorwärtsgang verbrachte. 

Gegen das zweite bislang ungeschlagene Team der Landesliga konnte Trainer Jan Melichar vergangenen Samstag (9.12.) auf 20+2 Mann zurückgreifen. Die drückten vor knapp 200 Zuschauern, darunter 20 aus Pforzheim, von Anfang an auf die Tube. Weil Pforzheim aber ungemein physisch auftritt und dank vieler Routiniers über eine stabile Defensivordnung verfügt, musste unsere 1B für jeden einzelnen Abschluss sehr viel investieren. 

Erfolgreicher waren die Gäste, die sich nach dem offenen Schlagabtausch der ersten Viertelstunde immer kompakter zurückzogen und nur noch auf Konter setzten. Zwei davon führten zu Pforzheimer Toren (15., 24.), was die Gäste nur noch mehr in ihrer Defensiv-Linie bestärkte. Im zweiten Drittel drückte der EHC so enorm, dass Pforzheim nur fünf Mal kontrolliert über die Mittellinie kam. Außer beim Anschlusstreffer zum 1:2 durch Aaron Kupzick (Assists: Manuel Kunz und Timo Linsenmaier) in der 29. Minute wollte der Puck aber partout nicht über die Torlinie des CfR. 

Als die Kräfte unserer 1B allmählich schwanden, setzten die Gäste einen weiteren Nadelstich zum 1:3 (52.), und in der 55. Minute machte CfR-Stürmer Steffen Bischoff mit seinem dritten Tor des Tages, diesmal ins leere EHC-Tor, den Sack zu. Jetzt hat die 1B fünf Wochen Verschnaufpause, am 13. Januar geht die Rückrunde los und am letzten Spieltag (25. März) steigt in Pforzheim die Revanche, die vermutlich über den Meistertitel in der Landesliga entscheiden wird. 


Geht doch!

Julian Brehm HP Keanu Salmik HP

Zwei Garanten des U14-Sieges in Heilbronn: Julian Brehm und Keanu Salmik. Fotos: Stephan Eckenfels

U14: Heilbronner EC – EHC Freiburg 4:5 (2:1, 2:3, 0:1)
Lange mussten unsere Knaben auf ihren zweiten Saisonsieg warten. Nun kam er am Samstag (9.12.) ausgerechnet in Heilbronn mit einem Extra-Schleifchen. 

Um 6 Uhr früh war der EHC-Tross mit 16+2 Spielern an der Ensisheimer Straße aufgebrochen. Nach der Ankunft versuchte Ravil Khaydarov mit allen Mitteln der Kunst, sein müdes Team aufzuwecken. Leider vergeblich! Wie üblich ging die Anfangsphase in die Hose. Erst das 2:0 für Heilbronn (16.) hatte einen Hallo-Wach!-Effekt. Ermuntert durch mehrere Paraden von EHC-Goalie Keanu Salmik, fiel immer mehr seiner Vorderleute der tiefere Sinn dieses Advents-Ausfluges ein: Tore schießen, Gegentore verhindern. 

Das mit dem Tore schießen nahmen dann besonders Paul Bechtold (18., 24.) und Milan Schiffermüller (23., 30.) ernst. Und plötzlich stand es 3:4 für die Gäste. Dabei sorgte eine Reihe von Foulpfiffen dafür, dass die EHC-Jungs fast 12 Minuten des Mitteldrittels in Unterzahl agierten. Fünf Strafen überstand der Gast unbeschadet, da die Twin Towers der EHC-Verteidigung, Nico Barth und Otto Sodian, den Laden dicht hielten und immer mehr Mitspieler sich ein Beispiel daran nahmen. Die sechste Strafe nutzte Heilbronn zum 4:4-Ausgleich. 

Im Schlussdrittel hatte dann Julian Brehm, „Springer“ aus der U12, seinen Gala-Auftritt (46.). Mit einer Kaskade von Körperdrehungen, Täuschungen und Beinschüssen verwirrte er die HEC-Fünf dermaßen, dass er plötzlich frei vor dem HEC-Torwart stand. Der parierte Brehms ersten Schuss, gegen den Nachschuss war er aber machtlos. Hieße der junge EHC-Stürmer Messi und wäre Eishockey Fußball, würde Youtube in die Knie gehen bei den Klickzahlen für Julian Brehms Advents-Wunder-Slalom. Aber wer braucht schon Youtube, wenn man stattdessen den ohrenbetäubenden Jubel seiner Teamkollegen über sooo einen Siegtreffer haben kann. 

Toni Klein


Nah dran (53 Minuten lang)

Milan Schiffermueller HP Michael HP
Eiskalt ihre Konterchancen verwertet: Milan Schiffermüller und Michael Erukhimovich. Fotos: Stephan Eckenfels

U14: EHC Freiburg – Stuttgarter EC 2:8 (0:2, 2:0, 0:6)
In der Weihnachtspause wird sich eine Task Force des EHC-Nachwuchses über die DEB-Regeln beugen. Vielleicht finden wir einen Paragraphen, der es unseren Knaben gestattet, ein Ligaspiel erst in der – sagen wir mal – dritten Spielminute zu beginnen. Was wäre das für eine Hilfe für diese Mannschaft! Bisher hat sie zwölf Partien gespielt. In neun davon hat sie sich bereits in den ersten 120 Sekunden ein Gegentor eingefangen. In der Regel hatte das dann keine positiven Folgen für das Selbstbewusstsein des sehr jungen Teams. 

Am vergangenen Sonntag (10.12.) hielt das 0:0 sogar nur neun Sekunden. Dann lag der Puck schon im EHC-Tor! Als dann fünf Minuten später das 0:2 folgte, schien die Zuversicht zu weichen, die sich unsere Jungs am Tag zuvor in Heilbronn erarbeitet hatten. Erst über kollektiven Einsatz und durch gegenseitiges Helfen in der Defensive kamen die Sieger vom Vortag, erstmals ergänzt durch Linda Plehn, zurück ins Spiel. 

Hilfreich war dabei, dass den körperlich und läuferisch überlegenen Gästen nach 10, nach 20, nach 30 Minuten kein weiterer Treffer gelingen wollte. Das weckte die Lebensgeister im EHC-Angriff. Die ersten vier, fünf Freiburger Konter parierte Paul Brosius im Stuttgarter Tor noch. Gegen die beherzten Solo-Läufe von Milan Schiffermüller (36.) und Michael Erukhimovich (38.) war er dann machtlos. 

Plötzlich stand es 2:2 gegen das zweitbeste U14-Team im Lande! Für eine ganze Weile hielten unsere Knaben nun auf hohem Niveau mit. Sie steckten sogar das unglückliche 2:3 (44.) weg, schüttelten sich nach dem 2:4 (48.) kurz – und gaben sich erst nach dem 2:5 (53.) auf. Weil der EHC nun die Aufräumarbeiten vor seinem Tor einstellte, fielen in den zwei Schlussminuten noch drei Gegentreffer. 

Toni Klein


Gute Gastgeber

17.12.09 u10 in freiburg HP
Zu weit weg vom Gegner: unsere Kleinstschüler beim Heimturnier. Foto: Thorsten Bühler

U10-Turnier in Freiburg. Zum zweiten Heimturnier in dieser Spielzeit luden unsere Kleinstschüler in die Franz-Siegel-Halle. Und wie es sich für einen Gastgeber gehört, wurden reihenweise Gastgeschenke verteilt. Da die Gegner ihrerseits aber nicht in Geberlaune waren, blieb der EHC-Nachwuchs drei Stunden später mit drei Niederlagen und ziemlich bedröppelten Gesichtern zurück. 

Hatte man zu Saisonbeginn die Steelers aus Bietigheim noch besiegt, musste man dieses Spielfeld nun mit leeren Händen verlassen. Gegen Schwenningen war es lange knapp, bis zwei individuelle Fehler für die Entscheidung sorgten. Richtig deutlich wurde es dann am Ende gegen Heilbronn. So endete das Heimturnier für den Gastgeber mit einer lange Ansprache von Coach Rudi Gorgenländer – und der Hoffnung auf Besserung im neuen Jahr.

Thorsten Bühler

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