20190127 U13hp2
28.01.2019

1b unterliegt im Doppelpack - Premiere der U7 auf Freiburger Eis

Bitteres Wochenende

1b 26.01.19hp

1B: EHC Freiburg – Zweibrücken Hornets 2:8 (1:2, 0:4, 1:2).

1B: EHC Freiburg – Heilbronner EC 0:4 (0:1, 0:1, 0:2).

Dieser Januar war kein guter Januar für unsere 1B. Seit der 3:4-Niederlage in Hügelsheim zum Jahresbeginn, von der selbst Hügelsheimer sagen, dass Freiburg den Sieg verdient gehabt hätte, gab es vier Spiele. Ihre Ergebnisse aus EHC-Sicht: 2:12, 2:7, 2:8 und 0:4.

Beim Heimspiel am Samstag (26.1.) gegen Zweibrücken gab es zwar eine kurze Phase der Hoffnung. Nach 19 Sekunden gelang EHC-Stürmer Anton Bauer das sehr frühe 1:0 (Assists: Tobi Bräuner, Sofiene Bräuner). Aber noch im ersten Drittel gerieten die 16+2 Mann, die Peter Salmik aufbieten konnte, in Rückstand. Im Mitteldrittel schwammen ihnen dann die Felle davon, weil sich der EHC deutlich schlechter auf die zum Teil kleinliche Regel-Auslegung der Schiris einstellte als das Gästeteam. Folge davon waren 22 Strafminuten für Freiburg und nur 6 für Zweibrücken. Vier ihrer zahlreichen Powerplays nutzten die körperlich dominanten Gäste schnell zu Treffern. Immerhin – dank EHC-Goalie Leon Meder blieb die Niederlage einstellig.

Auch einen Tag später (27.1.), im Heimspiel gegen Heilbronn, hielt sich das Glück fern von Salmiks Truppe. Diesmal waren nicht Strafzeiten das EHC-Thema, sondern die Unmöglichkeit, den Puck ins Gästetor zu bekommen. Wobei das Heilbronner Tor wieder von Andrew Hare gehütet wurde, der zuvor jahrelang in der DEL2 zuhause war. EHC-Torwart Constantin Haas ließ nur vier Treffer zu, doch weil auf der Gegenseite einfach gar nichts über die Linie wollte, endete der frostige Abend mit der fünften 1B-Niederlage in diesem Januar. Der Abgang ihres besten Torschützen Christian Bauhof (10 Tore in 7 Spielen) vor drei Wochen hat der Freiburger Offensivkraft erkennbar nicht gut getan.

Toni Klein

Tabelle: 1. Bietigheim 20 Spiele/130:90 Tore/43 Punkte. 2. Zweibrücken 20/105:74/40. 3. Hügelsheim 20/80:74/35 … 7. Stuttgart 20/59:75/23. 8. EKU Mannheim 18/58:87/13. 9. EHC Freiburg 19/39:92/11.

 

 

Der Luxus der drei Blöcke

U17: SG Freiburg/Hügelsheim – Zweibrücken Hornets 8:1 (3:1, 2:0, 3:0).

Unsere U17 ist und bleibt ein Phänomen. Lange krebste sie personell an der Untergrenze des Zulässigen, heimste aber trotzdem fleißig Punkte ein. Seit der Rückkehr von Luca Mwinyi zum EHC und dem zunehmenden Einbau von 2005er-Springern in dieses Team der Jahrgänge 2002/03 kann Trainer Rudi Gorgenländer inzwischen (fast) aus dem Vollen schöpfen. Gegen Zweibrücken zum Beispiel standen ihm 15+2 Spieler zur Verfügung. Welch ein Luxus nach Jahren der hektischen Suche nach dem zehnten Feldspieler!

Diese Gruppe ist inzwischen so routiniert, dass auch ein frühes 0:1 sie nicht aus der Ruhe bringt. Im Gegenteil: zwischen der 14. und 45. Minute erzielten sie mit Schweizer Präzision sieben Törchen, eines schöner als das andere. Im Schlussdrittel sicherte sich dann ein Zweibrücker Rauhbein die blaue Mauritius unter den Strafzeiten – eine äußerst seltene 2+2+2+2-Minutenstrafe. Anstatt das Geschehen nochmals anzuheizen, fuhren unsere SG-Jungs ganz entspannt ihren sechsten Sieg in Folge ein.

Toni Klein

Punkte für die SG: Leon Wiesner 2 Tore/2 Vorlagen, Kevin Andreev -/1, Milan Schiffermüller -/1, Maxim Schnell 3/-, Emanuele Neri -/1, Jeremy Rich 1/-, Max Braun 1/1, Nico Barth -/2, Luca Mwinyi 1/2, Sebastian Müller -/2.

Tabelle: 1. Bietigheim 15 Spiele/+135 Tore/39 Punkte. 2. SG EHC Freiburg/Hügelsheim 14/+84/35. 3. Mannheimer ERC 16/+84/35. 4. Stuttgart 12/+47/26. …

 

 

Fast wie Handball

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U13: Heilbronner EC – EHC Freiburg 8:9 (1:3, 0:3, 1:7).

U13: EHC Freiburg – Stuttgarter EC 12:2 (0:4, 0:1, 0:3).

War da nicht was letzte Woche, mit vielen Toren, großem Jubel und so? Unsere Knaben haben natürlich die Begeisterung um die Handball-WM mitbekommen. Dass sich Deutschland manchmal auch für Sportarten interessiert, in denen mehr passiert als vier Rudelbildungen, drei Videobeweise und zwei Torschüsse in 90 Minuten – das ging auch an unserer U13 nicht spurlos vorbei.

Die Jungs (plus Mädel Milana) zogen daraus den einzig richtigen Schluss: Tore will die Menschheit sehen! Also produzierte unsere U13 seit der Adventszeit folgende Resultate (aus EHC-Sicht): 10:4, 18:4, 12:5, 6:9, 9:8, 12:2. Klingt nach guter Unterhaltung, strapaziert aber manchmal die Nerven der Außenstehenden. Wie am Samstag (26.1.) in Heilbronn: Da lagen die 17+2 Spieler unter Regie von Rawil Khaydarow vier Mal mit jeweils drei Treffern vorne. Am Schluss gerieten sie aber nochmals richtig ins Schwimmen.

Nach Jubeln, Duschen, Heimfahren und Zähneputzen ging es ab ins Bett, weil am nächsten Morgen das nächste Spiel anstand. Daheim gegen den Stuttgarter EC – das ist für unser Team stets eine gute Standortbestimmung; mal hat der SEC die Kelle vorn, mal der EHC. Um diesmal auf Nummer sicher zu gehen, beschlossen die 16+2 EHC-Spieler, nun unter Regie von Peter Salmik, eine andere Strategie: Sie legten binnen 15 Minuten eine Sechs-Tore-Führung vor – und bauten diese dann mit der besten Mannschaftsleistung der Saison immer weiter aus. Großen Anteil am handball-ähnlichen Resultat hatte unser dritter Block. Silas, Milana, Erik, Lio, Mischa und Adrian räumten hinten so resolut auf, als wär´s ihr Kinderzimmer. Und vorne fanden sie mehr Geschmack am Kombinieren und Toreschießen als je zuvor. Das war großer Sport!

Toni Klein

Punkte für den EHC (beide Spiele addiert): Silas Flamm - Tore/3 Vorlagen, Ben-Luca Müller -/2, Milana Smorka -/1, Julian Brehm -/1, Niclas Hempel 1/1, Janne Salonen 3/3, Leonard Glatz 1/3, Cedric Ringenbach 2/3, Luis Loyal 3/2, Erik Seidl 1/2, Milan Klein 6/4, Lio Leichsenring 2/-, Luis Bockstahler 1/4, Adrian Ernst 1/3. 

 

 

Premiere mit Kindertragen

U7 Freiburg

U7-Turnier in Freiburg. Am Samstag (26.1.) war es endlich soweit. Unsere U7 lud zum ersten Heimturnier überhaupt. Die Jungs waren entsprechend aufgeregt und voller Vorfreude zur Halle gekommen. Für Unruhe vorab sorgte dann aber der Anruf der Mannschaft aus Zweibrücken. Sie würden es nicht pünktlich schaffen, es gebe Probleme mit dem Bus, und die Verkehrslage behindere die Fahrt zusätzlich. Nach einer halben Stunde Warten entschieden die Verantwortlichen des Turniers, ohne Zweibrücken zu starten und das Spiel unserer Kleinsten gegen diesen Gegner ausfallen zu lassen, damit wenigstens das restliche Turnier noch im wie üblich knapp bemessenen Zeitfenster zu schaffen war (da der EHC im Gegensatz zu vielen Eishockey-Standorten nur eine Eisfläche hat, sind die Zeiten für den Nachwuchs stets minutengenau bemessen).

Pünktlich zur zweiten Hälfte des ersten Spiels kam der Zweibrücker Bus dann doch noch, und die Gäste aus der Pfalz konnten direkt vom Bus aufs Eis rennen. Alle Spieler wurden bereits im Bus umgezogen und dann samt Schlittschuhen an den Füßen vom Parkplatz in die Franz-Siegel-Halle getragen. Hierfür ein herzlicher Dank an die begleitenden und vorausdenkenden Eltern, die somit wenigstens ein halbes Spiel ermöglichten.

Jetzt konnte das Turnier richtig starten. Geladen waren neben dem verspäteten EHC Zweibrücken noch die Mannschaften aus Bietigheim und Esslingen. Diese wurden durch vier EHC-Spieler ergänzt, um genug Reihen aufs Eis zu bringen. Ein weiterer Freiburger Mini spielte im Dress von Zweibrücken. Wir danken unseren Jungs für so viel Fairness. Denn dass die Jungs wirklich für die Teams kämpften, mit denen sie spielten, zeigte sich im Ergebnis. Freiburg musste sich bei diesem Turnier in allen drei Spielen geschlagen geben, was in dieser Premieren-Saison zuvor noch nicht vorgekommen war. Aber die ausgeliehenen Spieler, die fast alle zu den Älteren im Team zählen, und die Ausfälle durch Krankheit, darunter auch der Stamm-Goalie, machten sich bemerkbar. Auch wenn unsere Kleinen im EHC-Dress kämpften und auch unserer neuer zweiter Goalie sein Bestes gab.

Die Stimmung in der Halle litt aber nicht unter den schwierigen Bedingungen für unsere Kids auf dem Eis. Die Besucher und Gäste auf der Tribüne verfolgten die Spiele, die aufgrund der Verzögerung ohne Pausen gespielt wurden, mit Enthusiasmus und Begeisterung. Und auch unsere jungen Schiri-Aspiranten Marlo Glaser und Luis Waaßmann trugen durch umsichtige Spielleitung zum Gelingen bei.

Der EHC bedankt sich bei allen, die diesen Tag, trotz aller Hindernisse, zu einem Erlebnis gemacht haben. Das nächste Turnier findet bereits diesen Samstag (2.2.) in Zweibrücken statt. Das nächste Heimturnier in der FSH folgt dann am 3. März.

Lissy Laschet

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