161204 EHC AKE 4691
16.02.2017

Kräftemessen der Überraschungsteams - Heimspiel am Sonntag

Die meisten Experten sind sich einig: Die drei DEL2-Überraschungsteams der Saison 2016/17 heißen Bayreuth, Weißwasser und Freiburg. Für den EHC kommt es nun zu zwei direkten Duellen.

Fünf Spiele in zehn Tagen: Der Spielplan der DEL 2 lässt den Eishockey-Cracks des EHC Freiburg derzeit wenig Zeit zum Durchatmen. Mit dem Heimspiel gegen die Lausitzer Füchsen am Sonntag (18.30 Uhr) geht für den EHC Freiburg eine turbulente Woche zu Ende, die am Freitag auch noch die Auswärtspartie beim Pre-Playoff-Mitkonkurrenten EHC Bayreuth (20 Uhr) vorsieht. Nachdem die Wölfe im letzten Heimspiel Ravensburg mit 3:2 niederringen konnten, soll auch gegen die Füchse von der deutsch-polnischen Grenze ein Heimdreier her.

Der Gast aus dem Nordosten Sachsens ist neben dem Aufsteiger aus Bayreuth und den Freiburger Wölfen die Überraschungsmannschaft dieser Saison, entsprechend schwer dürfte sich die Aufgabe für den EHC gestalten. Unter dem finnischen Coach Hannu Järvenpää haben sich die Füchse im Kreis der Playoff-Anwärter festgebissen und strahlen gerade durch ihre brandgefährlichen Offensivkräfte Jeff Hayes (47 Punkte) und Dennis Swinnen (46) jede Menge Torgefahr aus. Die Angreifer stehen auf Platz acht und neun der ligaweiten Scorer-Wertung und auch EHC-Trainer Leos Sulak lobt: "Mit den beiden hat Weißwasser eines der gefährlichsten Sturmduos der Liga."

Auch den Defensivmann Patrik Parkkonen (42 Punkte), der die Scorer-Wertung bei den Verteidigern vor dem Freiburger Marton Vas (38) anführt, darf man nicht aus den Augen lassen. Neben Parkkonen bilden Spieler wie der Kanadier Nick Bruneteau, Elia Ostwald und Andre Mücke "eine sehr solide und erfahrene Abwehrformation", erklärt Sulak. Dementsprechend aufmerksam müsse sein Team zu Werke gehen und leichte Fehler wie vor dem zweiten Treffer von Ravensburg vermeiden.    

Gelingt dies, liegt auch gegen die Füchse etwas drin für das Freiburger Team, das mit den vier starken Kontrahenten Riessersee, Bad Nauheim, Bayreuth und Ravensburg um vier Pre-Playoff-Plätze und damit den definitiven Klassenerhalt streitet. "Jeder Punkt zählt", weiß auch Sulak. "Es wird wohl einen Kampf bis zum Ende der Hauptrunde geben."

Am Wochenende fehlen beim EHC weiterhin der langzeitverletzte Routinier Dennis Meyer (Saisonaus) sowie Doppellizenzspieler Steven Billich (Gehirnerschütterung). Aus Schwenningen wird wohl nur Verteidiger Yannick Mund  zum Team stoßen. Dazu ist ein Einsatz von Jannik Herm noch ungewiss, der sich gegen Ravensburg im unteren Körperbereich verletzt hat.

Beide Partien werden live übertragen auf www.sprade.tv

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