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07.12.2017

Eishockey mit Thrill-Faktor: EHC prüft Bad Nauheim und Crimmitschau

Keine Frage: Der Überraschungscoup von Frankfurt hat dem EHC Freiburg und seinen Fans gut getan. Nun gilt es, das Selbstbewusstsein mitzunehmen in die nächsten Spiele. In diesen treffen die Breisgauer zunächst auf den EC Bad Nauheim, ehe das Heimspiel am Sonntag gegen Crimmitschau auf dem Programm steht.

Mit 4:2 haben die Wölfe am Sonntag in Frankfurt gewonnen - ein Ergebnis, mit dem selbst glühende EHC-Anhänger nicht unbedingt gerechnet hätten. Es führte allen Beteiligten vor Augen: Die Marschroute, mit der die Freiburger in ihre Partien gehen, kann selbst gegen ausgewiesene Top-Teams zum Erfolg führen. Ebenso klar ist aber, dass in der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga DEL2 in jedem Match alles passen muss, um es erfolgreich zu bestreiten: Leichte Gegner gibt es nicht - nicht für den amtierenden Champion Frankfurt und erst recht nicht für den EHC Freiburg, der für jeden Puckgewinn, jedes Tor, jeden Punkt unglaublich hart arbeiten muss. In jeder Begegnung kann alles passieren.

Diese Unberechenbarkeit ist es, die der DEL2 ihren Thrill-Faktor verleiht. Spannung schwebt also auch über den beiden Partien des Wochenendes: Sowohl Bad Nauheim als auch Crimmitschau sind Teams, die für den EHC Freiburg in den vergangenen Jahren nicht außer Reichweite waren, die heuer aber schwer einzuschätzen sind. Bad Nauheim, der neue Club des bisherigen Freiburger Verteidigers Jannik Woidtke, rangiert einen Platz über den Blau-Weiß-Roten: Die Hessen sind mit 32 Punkten Neunter, Freiburg steht mit 26 Zählern - bei einer Partie mehr - auf dem zehnten Platz.

Erfolgsfaktoren: Teamspirit und Mark Mancari

Der Freiburger Sonntagsgast aus Crimmitschau hat bisher 36 Punkte gesammelt, was in der Momentaufnahme zu einem guten siebten Tabellenplatz führt. Zuletzt haben die Westsachsen aber fünfmal in Folge verloren. Zum Vergleich: Der EHC Freiburg ging in den zurückliegenden fünf Spielen dreimal als Sieger vom Eis.

Ein Aufwärtstrend ist wohl nicht nur zufällig seit der Ankunft von Mark Mancari zu verzeichnen. Der 32-jährige Kanadier hat sich auf und neben dem Eis zu einem Leader im Wolfstrikot entwickelt - und zu einem Fanliebling sowieso. Die Wahl zum Spieler des Monats November hat Mancari mit einem rekordverdächtigen Stimmenanteil gewonnen; vor der Partie gegen Crimmitschau wird er dafür geehrt. Doch der EHC Freiburg ist keine Ein-Mann-Show, im Gegenteil: Es ist das Mannschaftgebilde, das Erfolge wie in Frankfurt möglich macht. Dazu leisten gerade auch Arbeiter wie Julian Airich (Foto: Seeger), Jakub Babka oder Kapitän Philip Rießle ihren Anteil - um nur drei der Akteure zu nennen, die weniger im Mittelpunkt stehen als Skorer wie Mancari, Linsenmaier, Billich oder Kunz, die aber genauso fürs Team brennen wie die Stars. Das macht den EHC Freiburg aus.

Die Partie in Bad Nauheim beginnt am Freitag um 19.30 Uhr, das Heimspiel gegen Crimmitschau steigt am Sonntagabend: Eröffnungsbully ist um 18.30 Uhr. Ob und welche Doppellizenzspieler aus Schwenningen auflaufen werden, lässt sich erst am Spieltag mit Gewissheit sagen. Ebenso wird immer erst kurzfristig bekannt gegeben, welche vier der fünf zur Verfügung stehenden Kontingentspieler zum Einsatz kommen werden. Verletzt fehlen werden weiterhin Marc Wittfoth und Gabriel Federolf.

Tipp: Tickets im Vorverkauf sichern

Beide Spiele des Wochenendes werden online auf Sprade.TV übertragen, aktuelle Infos gibt es zudem wie immer auf dem offiziellen Twitter-Kanal des EHC Freiburg. Karten fürs Heimspiel gibt es im Online-Ticketshop (bis zur Nacht auf Sonntag) und zudem auf der Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr sowie drei Stunden vor Spielbeginn.

Ratsam ist außerdem, sich frühzeitig um Tickets für die beiden Heimpiele rund ums Weihnachtsfest zu kümmern: Am 22. Dezember findet das Heimspiel gegen Heilbronn mitsamt dem großen Teddy Bear Toss statt, am 28. Dezember um 19.30 Uhr empfängt der EHC Freiburg den EC Bad Tölz.

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