11.12.2013

Ein neuer Mannheimer Held wurde geboren

Kurioses Eishockey-Spiel der 1b-Mannschaft des EHC Freiburg gegen EKU Mannheim

P1040659Foto: Martin Ullrich

Ein kurioses Eishockey-Spiel wurde den Zuschauern beim Spiel der 1b-Amateure des EHC gegen EKU Mannheim geboten. Beide Mannschaften lebten zunächst von den Fehlern des Gegners. Mannheim lag mit 2:1 in Führung bis in der 32. Minute ein Unglück das Spiel der Gäste völlig zu zerstören drohte. Durch ein Foul an einem Freiburger rutschte dieser mit voller Wucht in Richtung Torhüter und traf ihn so schwer, dass sein Abend in der Notaufnahme endete. Nun war aus Mannheimer Sicht guter Rat teuer, da diese nur mit einem Schlussmann angereist waren. Die Mannschaftsführer und das Schiedsrichtergespann einigten sich auf das Vorverlegen der Pause für die notwendige Bedenkzeit und eventuelles Ausstatten eines Feldspielers. Nach langen Minuten des Wartens und der Unsicherheit öffneten sich die Tore der Franz-Siegel-Halle zur Fortsetzung. Der Mannheimer Stürmer Sebastian Bohr streifte sich die Goalie-Ausrüstung über und stellte sich tapfer dem Angriffsreigen der Breisgauer. Auch wenn Freiburg direkt nach dem Anpfiff den Penalty zum Ausgleich nutzte, war der 7:5-Sieg wahrlich nicht geschenkt, denn der Ersatzschlussmann hielt mit der einen oder anderen Parade das Ende lange offen. Zurecht gab es mehrfach aus den Zuschauerreihen Szenenapplaus, welcher nicht nur verdient sondern auch ehrlich gemeint war. Man kann zu Recht behaupten, an diesem Abend wurde ein Held geboren. Die Freiburger wünschen dem verletzten Schlussmann Alexander Spang an dieser Stelle alles Gute und richten die besten Genesungswünsche an ihn.

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