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15.12.2014

Alle Infos zum Teddy Bear Toss am Freitag

Gutes tun und dabei richtig Gaudi haben: Kein anderes Event verbindet Spenden und Spaß so sehr wie der Teddy Bear Toss. Am Freitag ist es wieder soweit, beim Spitzenspiel des EHC Freiburg gegen die Selber Wölfe.

Es ist der dritte Freiburger Teddy Bear Toss, der am 19. Dezember um kurz nach 19.30 Uhr in der Franz-Siegel-Halle stattfindet. 551 Stofftiere wurden bei der Premiere im Jahr 2012 gezählt, sensationelle 1678 waren es im vergangenen Dezember. Ist da eine Steigerung überhaupt noch möglich? Das liegt einzig und allein an den Freiburger Sportfans. Sie sind aufgerufen, zum Match gegen Selb ein Plüschtier mit ins Eisstadion zu bringen und dieses bei der ersten Spielunterbrechung - egal ob Tor, Abseits oder Strafzeit - aufs Eis zu schleudern. Normalerweise ist es zwar verpönt, Gegenstände auf die Spielfläche zu werfen. Dieses eine Mal ist es erlaubt, ja sogar erwünscht und erbeten. Die Bambinis des EHC Freiburg und der Eiskunstlauf-Nachwuchs der ESG Freiburg stürmen dann, bewaffnet mit den berühmten rosafarbenen Säcken, aufs gefrorene Nass und sammeln die Spenden ein. Riesenstimmung und Gänsehaut sind programmiert.

Doch was geschieht mit all den Bären, Hasen, Löwen und Dinos, die da aufs Eis fliegen? Zunächst werden sie gewaschen, was dem Einsatz von Marcel Rieger vom Wäscheservice Rieger in Freiburg-Opfingen mit Unterstützung des FolierZentrums Freiburg zu verdanken ist. Danach ziehen die Stofftiere in die weite Welt; das ist in diesem Jahr sogar wörtlich zu nehmen.

Hilfe für Kinder in Nah und Fern

Zwar bleibt ein großer Teil von ihnen im badischen Ländle: Der Freiburger Caritas-Verband verteilt Kuscheltiere in hiesigen Kinder- und Flüchtlingsheimen. Die Diakonie Kork im Ortenaukreis, eine Spezialklinik für Menschen mit Epilepsie, gibt die Geschenke der Freiburger Eishockeyaner an an die kleinen Patienten in ihrem Wohnbereich weiter. Und auch für das Kinderhilfswerk Plan mit seinem Afrika-Fest am Mundenhof in Freiburg ist ein Kontingent reserviert.

Zudem aber kommt ein Teil der flauschigen Spenden der Aktion "Kuscheltiere für Syrien" zugute: Eine private Initiative aus Baden-Württemberg sorgt dafür, dass in ihren Hilfslieferungen in syrische Flüchtlingslager neben Medikamenten, Lebensmitteln und technischem Support immer auch Geschenke für syrische Buben und Mädchen dabei sind, die oft alles verloren haben. Der Deutsch-Syrer Faruk al-Sibai und seine Mitstreiter versprechen, die dringend benötigte Hilfe zu Menschen zu bringen, die sowohl vor der Terrormiliz des IS als auch vor dem tyrannischen Assad-Regime geflohen sind.  

Tipp: Stofftiere verpacken!

Der Bürgerkrieg in Syrien ist die wohl größte humanitäre Katastrophe unserer Zeit - und auch bei uns im wohlhabenden Südbaden gibt es Kinder, die auf Hilfe und Zuneigung angewiesen sind. Wenn es der EHC-Familie gelingt, Kindern in Not ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern: Dann ist das mehr wert als alle Tore dieser Saison. Ein Kuscheltier kann zwar keine schwere Krankheit heilen und es kann auch keinen Krieg beenden. Aber es gibt Trost, Wärme, Geborgenheit. Dafür, genau dafür ist ein Teddy Bear Toss da.

Die gespendeten Stofftiere sollten neuwertig sein; wenn sie in eine Klarsichtfolie verpackt werden, sind sie vor Nässe geschützt und sehen trotzdem niedlich aus. Nordkurven-Fans, die ein Plüschtier spenden wollen, sollten für die Startphase der Matches auf die Gegengerade wechseln - das Fangnetz ist sonst einfach zu hoch. Die Ordner sind aufgerufen, Zuschauer mit Stofftieren zu diesem Zweck kurzzeitig in den Sitzplatzbereich zu lassen. Es wird nach dem Eröffnungsbully ja nur wenige Sekunden dauert, ehe die südbadische Eissportszene ihr großes Herz zeigt: Es wird Plüsch regnen! Im Namen der Kinder, in deren Armen sie bald landen, sagen wir schon jetzt: Herzlichen Dank!

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