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11.07.2010 Gorgenländer beendet Profi-Laufbahn
(wo) Nach 989 Profi-Einsätzen ist Schluss: Rudolf Gorgenländer hat seine Karriere im professionellen Eishockey beendet. Stolze 20 Jahre war der Verteidiger im Seniorenbereich aktiv gewesen, hat mehrere Spielzeiten in der Beletage des deutschen Eishockeys absolviert und zählte lange zum Inventar der 2. Bundesliga. Nun hat sich der 36-Jährige dazu entschlossen, ins „zivile“ Berufsleben zu wechseln.

Gorgenländer über seine Entscheidung: „Ich bin nun doch in ein Alter gekommen, in welchem ich an meine weitere Zukunft denken muss. Ich habe eine Familie und nach dem Eishockey ist das Leben schließlich nicht vorbei. Vielleicht hätte ich noch ein oder zwei Jahre weiterspielen können, aber als sich mir die Möglichkeit geboten hat, einen neuen Beruf zu ergreifen, musste ich lange nicht überlegen. So habe ich nach all den Jahren einen Schlussstrich unter meine Profi-Laufbahn gezogen.“

Zur Saison 1991/92 war das damals erst 17-jährige Talent in den Erstligakader des EHC Freiburg aufgestiegen und hatte für die Wölfe, Schwenningen und Frankfurt in der höchsten Spielklasse verteidigt. In der 2. Bundesliga wurde Gorgenländer in diversen Spitzenteams – ob Bad Nauheim, Heilbronn, Bietigheim, Regensburg oder Duisburg – aufgeboten. Insgesamt dreimal kehrte er in den Breisgau zurück: 1997 für drei Zweitliga-Jahre, 2003 in die DEL und zuletzt 2008.

430 Partien hat Rudolf Gorgenländer für Freiburg bestritten – lediglich zwei Akteure, Ravil Khaidarov und Petr Mares, können mehr Einsätze vorweisen. Nun verabschiedet sich ein verdienter Wölfe-Veteran vom Profi-Sport. Künftig wird sich Rudolf Gorgenländer ein neues berufliches Standbein aufbauen und im Versicherungsbereich in der Schweiz tätig sein.

Die Schlittschuhe gänzlich an den Nagel hängen will er aber noch nicht. „Wenn es die Zeit zulässt, werde ich noch für die Amateurmannschaft oder die Alten Herren des EHC Freiburg spielen“, so Gorgenländer. Die Wölfe bedanken sich bei „Rudi“ für sein langjähriges Engagement und hoffen, dass er dem Eishockeysport weiterhin verbunden bleibt.


Foto: Dirk Bersch




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